Wenn E-Autos Feuer fangen

Wenn die Batterie eines E-Autos tatsächlich mal Feuer fängt, sieht das schon stark nach Action-Film aus: Es knallt gewaltig, binnen kürzester Zeit entwickelt sich eine riesige Rußwolke, bevor meterhohe Stichflammen aufsteigen. Was müssen Einsatzkräfte in solch einem Szenario beachten? Und müssen in Zukunft beispielsweise Tunnel und Tiefgaragen anders gebaut werden? Das schweizerische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) hat dazu einen Feldversuch unternommen und dokumentiert.

Die gute Nachricht vorab: Feuerwehrleute, die mit dem Brand herkömmlicher Autos vertraut sind, kommen auch mit der Löschung eines E-Autos klar. Darüber hinaus wurden bereits über 20.000 Feuerwehren in Deutschland speziell geschult, um brennende E-Autos wirksam löschen zu können. Tunnel- und Tiefgaragenwände sowie -leitungen sind nicht zusätzlich gefährdet: Eine Tunnellüftung auf dem aktuellen Stand der Technik, so die Empa, hält auch einem brennenden E-Auto stand.

Ein Unterschied zeigte sich allerdings: Bei E-Auto-Bränden wird deutlich mehr Löschwasser benötigt. „Wenn wir wissen, dass es sich um ein brennendes E-Auto handelt, schicken wir gleich mal 5.000 Liter mehr Wasser mit raus“, sagt Karl-Heinz Knorr, Vizepräsident des deutschen Feuerwehrverbandes. Dieses Löschwasser sollte aufgrund der Verunreinigungen durch Chemikalien möglichst nicht in die Kanalisation geraten. Doch das erweist sich in der Praxis als schwierig: Denn wenn Feuerwehrleute zum Einsatzort kommen, können sie nicht erst dafür sorgen, dass das Löschwasser aufgefangen wird. Gleiches gilt allerdings auch bei Bränden von Autos mit herkömmlichen Motoren – in beiden Fällen muss die Unfallstelle im Nachgang gereinigt werden.

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