E-Autos: Viele zögern noch

Die Klimakrise ist voll da. Umso besser, dass die Verkehrswende langsam an Fahrt gewinnt und die Absatzzahlen für E-Autos steigen. 2020 wurden rund 395.000 elektrifizierte Pkw neu zugelassen – ein Rekord. Fast 14 Prozent der Neuzulassungen im vergangenen Jahr hatten einen Batterieantrieb.

Doch trotz dieser Entwicklung sind E-Autos immer noch sehr selten auf deutschen Straßen. Konventionelle Kfz machen weiterhin 96,4 Prozent des hiesigen Bestands aus. Der Anteil der Erdgas-Autos, Hybride und E-Autos ist mit 3,6 Prozent immer noch verschwindend gering.

Warum zieht sich der Mobilitätswandel so langsam hin? Immerhin zahlt der Staat mittlerweile saftige Prämien, um Anreize für den Kauf von Stromern zu liefern. Zudem ist seit dem EU-weiten Verbot von Verbrennern ab 2035 das Ende von Benzinern und Dieseln absehbar.

Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes YouGov im Auftrag des Portals mobile.de hat ergeben, was aus Sicht der Konsumentinnen und Konsumenten noch gegen ein E-Auto spricht. Trotz der Prämien sagten 54 Prozent der Befragten, dass sie der zu hohe Kaufpreis der E-Fahrzeuge abgeschreckt habe. Auch die Reichweite spielt beim Entscheidungsprozess eine wichtige Rolle. 50 Prozent gaben an, dass sie sich deswegen noch kein E-Auto gekauft hätten. Mindestens 500 Kilometer wollen die meisten fahren können, ohne eine Ladesäule aufsuchen zu müssen.

43 bzw. 41 Prozent gaben an, dass Ladedauer und Ladeinfrastruktur ein wichtiger Faktor bei der Entscheidung seien. 38 Prozent empfinden letztere als unzureichend und wollen sich deswegen kein E-Auto anschaffen.

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