Auch Marderbisse in Städten

60 Millionen Euro – so hoch ist der Versicherungsschaden, den allein Marder jedes Jahr verursachen. Die bis zu 70 Zentimeter langen Tiere sehen eigentlich ziemlich putzig aus – aber sie beißen nur allzu gerne Schläuche und Kabel im Motorraum durch. Und das nicht nur auf dem Land, auch in großen Städten sind Marder zu einer Plage geworden.

Zwischen 250 und 300 Euro Kosten kann das Tier pro Vorfall verursachen. Versicherungen zahlen dafür nur, wenn man im Vorhinein den richtigen Tarif abgeschlossen hat. Spezielle Marder- oder Zusatzversicherungen können in Gebieten mit hoher Marderaktivität daher sinnvoll sein.

Denn selbst eine Vollkasko erstattet meist nur die direkten Schäden. Folgeschäden, etwa an Motor oder Bremsen, sind nicht immer mitversichert. Bei der Teilkasko wird die im Vertrag pro Schadenfall vereinbarte Eigenbeteiligung fällig. Außerdem werden gewöhnlich auch nur die Kosten für direkte Schäden und nicht für Folgeschäden wie Unfälle ersetzt.

Wer keine Lust auf eine zusätzliche Versicherung hat, sollte entsprechende Vorkehrungen treffen, damit es gar nicht erst zu einem Marderbefall kommt. Zwar gibt es eine Reihe von Alltagstipps dazu – wie beispielsweise Klosteine in den Motorraum zu hängen – doch dauerhaft wirkt keiner davon. Richtig wirksam sind allerdings nur eingebaute Elektroschockgeräte, die an den typischen Einstiegsstellen angebracht werden. Der kleine Stromschlag erschreckt und vertreibt die Tiere. Einbauen lassen kann man die Geräte in Fachwerkstätten.

Wem das zu brutal erscheint, der kann seine Zündkabel mit speziellen Hartkunststoffen ummanteln lassen, an denen sich sogar die Marder die Zähne ausbeißen. Schläuche und Achs-Manschetten lassen sich so allerdings nicht schützen …

 

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