Beleidigung im Straßenverkehr

Jeder kennt es: Auf dem Weg zur Arbeit steckt man im Stau fest, Nervosität, Hektik und Anspannung machen sich breit. Doch seinem Frust jetzt in Gesten oder Worten Luft zu machen, ist gefährlich. Auch im Straßenverkehr gilt: Vorsicht mit beleidigenden Äußerungen oder Gesten. Denn was man aus Ärger macht, macht unter Umständen später richtig Ärger: Laut Strafgesetzbuch gelten Beleidigungen im Straßenverkehr als Straftat (§185 StGB) und müssen mit einem Bußgeld bestraft werden. Im schlimmsten Fall kann es sogar zu einer Freiheitsstrafe kommen.

 

Es gibt allerdings kaum Richtwerte, was die Höhe des Bußgeldes angeht. Für verbale Beilegungen wurden je nach Intensität Geldstrafen zwischen 250 und 1.500 Euro verhängt. Für das traditionelle „einen Vogel zeigen“ gab es bereits Geldstrafen von bis zu 550 Euro, für das Zeigen des Mittelfingers sogar von 4.000 Euro. Unangebrachtes Benehmen im Straßenverkehr kann aber nicht nur teuer werden, sondern sogar ein zeitweiliges Fahrverbot zur Folge haben. Besonders kritisch wird es, wenn sich die Beleidigung gegen einen Polizisten richtet. Nicht allgemein bekannt: Es ist bereits eine Straftat, einen Polizisten zu duzen – auch hier muss man mit einem dreistelligen Betrag rechnen.

 

Wichtig vor der Urlaubsreise: Dies gilt nicht nur bei uns, sondern auch im Ausland. Dort kann man bei einer verbalen Entgleisung vielleicht darauf hoffen, dass sie nicht verstanden wurde. Aber „The Finger“ ist überall eine Beleidigung.

 

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