Reichweitenangst unbegründet?

Nach dem „Automobilbarometer 2019“, einer in 18 (Industrie-)Ländern durchgeführten Verbraucherstudie von Consors Finanz, glauben heute vier von fünf Befragten, dass Elektro-Fahrzeuge die Zukunft der automobilen Fortbewegung sind. Inzwischen bieten viele Hersteller bereits alternativ angetriebene Modelle an. Doch deren Verkaufszahlen bleiben bislang weit hinter den Erwartungen zurück: Beim Neuwagenkauf setzen die meisten Autofahrer nach wie vor auf Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor.

Das größte Hemmnis ist die „Reichweitenangst“: Gemäß der Consors-Studie kommt weltweit für 42 Prozent der Autofahrer der Kauf eines Elektroautos noch nicht in Frage, weil sie befürchten, damit nicht weit genug fahren zu können. In Deutschland sagen das sogar über zwei Drittel. Weltweit gibt jeder Vierte (in Deutschland mehr als jeder Dritte) an, erst dann über die Anschaffung eines solchen Fahrzeugs nachdenken zu wollen, wenn es eine Reichweite von mindesten 500 Kilometer hat. Weitere Aspekte, die bei der Kaufzurückhaltung eine Rolle spielen, sind die langen Ladezeiten der Batterien und die derzeit noch nicht überall vorhandenen Ladestationen.

 Allerdings belegt die Consors-Studie auch, dass die Reichweitenangst in erster Linie eine Kopfsache ist, denn mit dem tatsächlichen Fahrverhalten stimmt sie kaum überein: Im weltweiten Durchschnitt legt ein Pkw pro Wochentag nur rund 51 Kilometer zurück (in Deutschland: 43 Kilometer). Pro Fahrzeug und Jahr führen im Schnitt nur zehn Fahrten über mehr als 400 Kilometer – in Deutschland nur acht.

 

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