Vom Sinn und Zweck des Hupens

Es heißt, in manchen Ländern sei die Hupe im Autoverkehr wichtiger als die Bremse. Das mag stimmen – doch in Deutschland gilt das nicht. Laut Straßenverkehrsordnung darf die Hupe bei uns nur für zwei Zwecke benutzt werden: Zum einen, um andere Verkehrsteilnehmer zu warnen, zum anderen beim Überholen außerhalb geschlossener Ortschaften. Letzteres ist hierzulande allerdings kaum verbreitet (die meisten Autofahrer wären vermutlich irritiert, wenn sie auf der Landstraße deswegen angehupt würden). So gesehen wird bei uns also nur gehupt, um vor einer echten oder potenziellen Gefahr zu warnen.

Schön wär’s, aber jeder Autofahrer weiß, dass das nicht stimmt. In den meisten Fällen ist Hupen ein Versuch, Ärger abzureagieren. Denn Fakt ist: Hupen bringt in der Regel nichts. Der angehupte Fahranfänger, der gerade im Schweiße seines Angesichts versucht, in eine Parklücke zu rangieren, wird eher noch nervöser. Der Mann mit dem Rollator könnte die Kreuzung selbst dann nicht schneller überqueren, wenn auf der anderen Seite Miss World auf ihn warten würde. Und der Ortsfremde, der versucht, das nächste Straßenschild zu lesen, fährt auch nicht schneller, wenn er von „Herrn Eilig“ angetrötet wird. Die einzige Folge ist mehr Stress – sowohl für den Angehupten wie für den Hupenden.

Mit Gelassenheit, Nachsicht und einer Besinnung auf die eigenen Fahranfänge kann hingegen jeder etwas für ein entspannteres Miteinander im Straßenverkehr tun. Ein erster Schritt: Öfter mal auf die Bremse – die des Autos und seine innere – treten und die Hupe in Frieden lassen.

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